Montag, 1. Februar 2010
und sonst so?
die lange nacht der museen verbracht mit dem mann, dabei endlich den brachiosaurus bewundern können, in gedanken bei monika marons "animal triste", später im roten rathaus den schreibtisch von herrn wowereit betrachtet, kurzes verweilen im großen saal, um den kurzen ohrenschmaus von puccinis "tosca" zu ergattern, danach "die sprache des geldes" im museum für kommunikation, garniert mit musik der 20er jahre, schlussendlich noch mit der geschichte schwulen lebens beschäftigt, sehr spannend. die tage zuvor das erste mal, dank der glätte auf den fußwegen, lang gelegt. des weiteren dem wunderbaren maurizio pollini , der als "elefant auf dem klavier" gilt und dessen leidenschaft und bescheidene ausstrahlung beeindruckte, in der philharmonie zugehört. einen schweren emotionalen kater überwunden, von dem unklar ist, wie er kommuniziert werden kann. im rahmen dessen eine schnelle auseinandersetzung mit dem objektivismus von ayn rand, dem sozialdarwinismus vorgeworfen wird, eine kritik, der ich versucht bin nachzugeben, obwohl vielleicht eben doch nicht ganz zutreffend. als folge davon wird neuerdings auch der wirtschaftsteil der tageszeitung gelesen, auf der suche nach antworten. durch einen fast leeren ikea gelaufen und mit einer mischung aus freude, angst und neugier über zukünftige gemeinsame einrichtungen gesprochen, mann ist bereit kompromisse einzugehen. die zwischenzeiten gespickt mit versuchen starker konzentration und großer unterstützung von allen seiten. mag keine ddr- geschichten mehr hören. das erproben eines familienmitgliedes mit 25jahre alten langlaufskiern durch den schnee zu ziehen scheiterte kläglich und brachte viele lacher ein. die nächte allein sind zu kurz und die tage von müdigkeit geprägt. hier bedarf es änderungen. die haut recht gereizt, lässt sich brav in schach halten. bei bier lange diskussionen auf deutsch geführt, diese wurden später am selben abend bei wein mit zwei bretonen auf französisch fortgesetzt. es scheint, als würde das getränk die sprache bestimmen.
Freitag, 15. Januar 2010
im grunde unbeschreiblich
und irgendwie doch ganz einfach:
eine unaufgeregte, unkomplizierte liebe...
einfach so.
eine unaufgeregte, unkomplizierte liebe...
einfach so.
Montag, 4. Januar 2010
am beginn des jahres
auf sich selbst zurückgeworfen.
die häute gänzlich dünn, wie schon lange nicht mehr.
die suche und der eingeschlagene weg setzen sich ohne trommelwirbel fort.
leise und ruhebedürftig.
die häute gänzlich dünn, wie schon lange nicht mehr.
die suche und der eingeschlagene weg setzen sich ohne trommelwirbel fort.
leise und ruhebedürftig.
Sonntag, 20. Dezember 2009
warum hält man..
bloß immer erst an, wenn der körper einen zwingt?
viel zu viel gemacht, versucht unter einen hut zu bekommen und vor allem zu viel getragen, auch noch ungefragt! -schreit mein körper.
- als ich dann beim hno- arzt saß, der mich sorgenvoll anblickte und etwas von "vielleicht müssen wir da was schneiden... oh gott, wie lange haben sie das denn schon?...mhm, mal nachgucken.." in seinen bart murmelte, schwante auch mir endlich die erkenntnis, dass wohl doch alles zu viel war...
zur üblichen stirn- und nebenhöhlenentzündung gesellte sich eine fiese schmerzhafte lymphdrüsenentzündung.
antibiotikum und schmerztabletten tun ihre arbeit, leider mit kurzen heftigen allergischen nebenwirkungen, die jedoch den schmerzen vorzuziehen sind.
immerhin kein mumps -wie die hausärztin vermutete.
immerhin musste nichts geschnitten werden -wie der hno- arzt anfangs dachte.
ich solle mir jetzt wirklich mal ruhe gönnen, so der medizinmann-
viel zu viel gemacht, versucht unter einen hut zu bekommen und vor allem zu viel getragen, auch noch ungefragt! -schreit mein körper.
- als ich dann beim hno- arzt saß, der mich sorgenvoll anblickte und etwas von "vielleicht müssen wir da was schneiden... oh gott, wie lange haben sie das denn schon?...mhm, mal nachgucken.." in seinen bart murmelte, schwante auch mir endlich die erkenntnis, dass wohl doch alles zu viel war...
zur üblichen stirn- und nebenhöhlenentzündung gesellte sich eine fiese schmerzhafte lymphdrüsenentzündung.
antibiotikum und schmerztabletten tun ihre arbeit, leider mit kurzen heftigen allergischen nebenwirkungen, die jedoch den schmerzen vorzuziehen sind.
immerhin kein mumps -wie die hausärztin vermutete.
immerhin musste nichts geschnitten werden -wie der hno- arzt anfangs dachte.
ich solle mir jetzt wirklich mal ruhe gönnen, so der medizinmann-
Dienstag, 15. Dezember 2009
Montag, 14. Dezember 2009
die jüngeren
ich war überrascht davon zu lesen, dass es gerade für frauen in mode gekommen ist, zeit mit einem jüngeren liebhaber zu verbringen... als ich dies lachend dem meinigen erzählte, grinste er nur wissend und sagte: -ja, hier bin ich!
und ja, es ist unkompliziert, ja, er macht alles mit, er genießt, ist ehrlich, direkt und erkennt mich, bringt frieden ins leben und rückt die dinge zu recht.
und auch dass die gefühlslage zueinander unterschiedlich ist, stellt sich nicht als problem dar.
die letzten wochen wären ohne diese kraftquelle weitaus schwerer zu überstehen gewesen, weil das herz trotz belastung weiterhin lächeln kann...
und ja, es ist unkompliziert, ja, er macht alles mit, er genießt, ist ehrlich, direkt und erkennt mich, bringt frieden ins leben und rückt die dinge zu recht.
und auch dass die gefühlslage zueinander unterschiedlich ist, stellt sich nicht als problem dar.
die letzten wochen wären ohne diese kraftquelle weitaus schwerer zu überstehen gewesen, weil das herz trotz belastung weiterhin lächeln kann...
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