Mittwoch, 9. September 2009

beim essen

es gibt steak, ein großes rosa gebratenes, fast noch blutendes steak. ich kaue darauf herum und fühle mich wie ein tier, das gerade ein frisch gerissenes frißt.
es schmeckt hervorragend!

"ach weißt du", sage ich, "wenn ich so alleine walzer tanze, mir schnee auf die nase rieselt -oder lass es eine andere situation sein- dann bin ich so glücklich, das ist nicht mit geld aufzuwiegen und vor allem nicht teilbar, denn dann wäre es schon wieder vorbei. für so etwas brauche ich meine freiheit!"

"sophie!", schreit mein 23jahre älteres gegenüber, "mir geht es genauso, wir sind seelenverwandt! wollen wir nicht doch irgendwann heiraten?"

wir müssen tierisch lachen und prosten uns wohlwollend zu.

Dienstag, 8. September 2009

leise rieselt...

das geld durch die finger, aber es gibt ja menschen, die "hurra" schreien, wenn ich zu ihnen sage: du, ich würde mich heute gerne bei dir durchfüttern lassen, dann kann ich auch das tagesticket gut ausnutzen...
-und schon wird ein mahl angekündigt, auf das man sich freuen kann.

gestern lud ich selbst zum essen ein, gelungen wie immer, muss ich feststellen, dass es das nächste mal angebracht ist, von jedem ein wenig kleingeld einzusammeln.
aber auch darüber wird sich wohl niemand beschweren.

ein hoch auf die guten menschen in meiner umgebung!

Montag, 7. September 2009

kleines fotoalbum







glücklicherweise haben wir ja jemanden in unserer familie, der immer alles fotografisch festhalten muss.
hier ein paar bilder der stressigen drei umbauwochen im august, als im erdgeschoss ein arbeits- und schlafraum für den im rollstuhl heimkehrenden 85jährigen frei gemacht werden musste. gut, dass der mann kein zeitungs- und büchermessie ist...
wegschmeißen, sortieren, wand durchreißen, tapezieren und streichen waren angesagt.
mir oblag es zudem jeden einzelnen papierschnipsel innerhalb dieser vielen kartons zu sichten.
ich bitte zu bedenken, dass wir neben der ackerei jeden nachmittag im krankenhaus verbrachten und nicht frei von sorge um den angeschlagenen patienten waren.
so, und jetzt könnt ihr mir euren respekt zollen!

Sonntag, 6. September 2009

einkaufen in der provinz

schuhe in der provinz zu kaufen ist so ziemlich das beste.
ein einziges geschäft, gute auswahl, keine wühlerei und noch ein freundliches entgegenkommen bezüglich preis und dem finden des richtigen schuhs in der richtigen größe. da lassen sie sich halt mal eben die entsprechenden schuhe vom geschäft im anderen dorf bringen und falls man sie dann doch nicht mehr möchte, ist das auch kein problem.
ein hoch auf die provinz!

ein wenig wasserstand

müde,
eine woche das leben der anderen gelebt, viele papiere in der hand gehabt, sortiert, -was sonst.
stämdiger besuch von handwerkern und ein wenig familienchaos.

der 85jährige hingegen zeigt sich hochmotoviert, hat große erwartungen an die ergoterapeuthin, versucht mit ein wenig erfolg zu schreiben und überhaupt seine recht hand wieder zu benutzen, zum staunen aller.

neue station in hamburg

einen wunderbaren tag in hamburg verbracht.
durch den historischen elbtunnel gelaufen,
am hafen entlang, fischmarkt, kurz mit nem schiff der elbe geschippert, später altona, park und unglaublich viel geredet.

eine alte freundin wieder neu ins eigene leben gerufen.

nur zufrieden vor mich hin gegrinst.
hervorragend.

Donnerstag, 27. August 2009

ein essensdate mit dem kioskmann...

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heute abend war ich wohl nicht älter als 15.

-bewegende momente-augenblicke-

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morgen wieder harte realität.
wenn die abwesenheitserlaubnis genehmigt wird, ab in den norden, zum schlaganfallpatienten, der mit seinem eisernen willen glaubt weihnachten schon mit dem rollartor unter den baum fahren zu können. erst mal werden aber wände gestrichen, mal wieder.

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