treffen eines fremden mannes und ich bin versucht ihn zu fragen, ob er denn nie daran gedacht hätte seine sprache zu verbessern oder überhaupt sich mal weiterzubilden.
ich tue es nicht, aber es ist schwer ihn zu verstehen, obwohl er schon seit über 30 jahren in diesem land lebt, schafft er es kaum in ganzen sätzen zu sprechen, auch mit der grammatik hapert es.
ich staune und verbringe in gedanken den abend damit über schubladen nachzudenken, sie zu öffnen und wieder zu schließen und frage mich, ob es zeit ist einzusehen, dass die welt doch einfacher ist, als ich vielleicht möchte.
nein, mir gefällt das gar nicht.
dennoch, unabhängig davon lachen wir viel, ich staune über die lebensgeschichte seiner mutter und wir gehen so ehrlich miteinander um, dass die frage des nicht- wiedersehens auch bald geklärt ist. er ist enttäuscht, aber erwachsen genug "seinen mann zu stehen", ich bin erleichtert.
auch eine erfahrung.
auf dem rückweg schnell beim kioskmann vorbei geguckt, dessen freude darüber eher angst macht, denn auch da sind die grenzen (natürlich- *in schubladen gedachtes*) zu groß.
-trotzdem immer wieder eine begegnung die berührt.
Samstag, 10. Oktober 2009
Freitag, 9. Oktober 2009
leben
mädchenabend, kichernd
-und dann kommt die nachricht-
diese scheißkrankheit
-
hat wieder mal jemanden mit sich genommen.
tränen laufen und ich weine fast mit,
obwohl ich ihn nicht kannte,
aber er war viel, viel zu jung!
wir halten uns an sekt, schweinebraten
und -natürlich!- männergeschichten fest.
und immer wieder das bewusstsein darüber,
dass der lieblings-85jährige noch mal davon gekommen ist.
als nichtig hingegen stellen sich dann die armschmerzen dar,
die mich letzte nacht keinen schlaf finden ließen
und im alltag doch ein hindernis sind.
dennoch verging damit mal wieder die selbstverständlichkeit
mit der wir die gesundheit unseres körpers hinnehmen.
-und dann kommt die nachricht-
diese scheißkrankheit
-
hat wieder mal jemanden mit sich genommen.
tränen laufen und ich weine fast mit,
obwohl ich ihn nicht kannte,
aber er war viel, viel zu jung!
wir halten uns an sekt, schweinebraten
und -natürlich!- männergeschichten fest.
und immer wieder das bewusstsein darüber,
dass der lieblings-85jährige noch mal davon gekommen ist.
als nichtig hingegen stellen sich dann die armschmerzen dar,
die mich letzte nacht keinen schlaf finden ließen
und im alltag doch ein hindernis sind.
dennoch verging damit mal wieder die selbstverständlichkeit
mit der wir die gesundheit unseres körpers hinnehmen.
Dienstag, 6. Oktober 2009
Donnerstag, 1. Oktober 2009
sophie träumt..
nach einem schönen spaziergang mit dem kioskmann, kann sie das träumen nicht lassen.
Mittwoch, 30. September 2009
mir graut!
-vor den konsequenzen, welche die wahl, die so ganz unaufgeregt an uns vorbeigehuscht ist, mit sich bringt. jedes mal, wenn ich nachrichten höre, graut mir.
wer bitte hat diese regierung gewählt und warum?
wer bitte hat diese regierung gewählt und warum?
Dienstag, 29. September 2009
telefonnummernaustausch ist manchmal auch ganz einfach
ungefähr eine halbe stunde mit einem völlig fremden menschen gesprochen...mit dem ergebnis einer verabredung für nächste woche...
manmanman.
manmanman.
Freitag, 25. September 2009
telefonnummernaustausch ist gar nicht so einfach
mehrere male bekomme ich "meinen kioskmann" nicht in den blick und beginne mir sorgen zu machen: ob ihm gekündigt wurde? vielleicht ist er krank? -oder er ist ohne vorwarnung in den urlaub gefahren? oder oder...?
wieder fällt auf, dass es bisher keinen telefonnummernaustausch gab. würde ich ihn nicht mehr entdecken, müsste ich mich durchfragen...
aber für diesen tag hab ich noch mal glück und so stehe ich wenig später wieder vor ihm.
kichernd, schräg zum boden blickend seufze ich vor mich hin:
-ich hab mir sorgen gemacht, weil ich dich nicht entdecken konnte!
ja, er mache sich auch sorgen, wenn er mich nicht sieht, er würde schon immer gucken...
-tja, die baustelle.. es ist gerade so schwer über die strasse zu kommen.
ja, die baustelle...
irgendwann fehlt es wieder an gesprächsthemen...
dann nehme ich all meinen mut zusammen und schlage einen gemeinsamen spaziergang vor. die terminfindung liegt an mir und ich tue mich wieder schwer, dennoch werden wir recht schnell einig.
da seine schichten manchmal plötzlich wechseln, finde ich ein weiteres quentchen mut und verspreche meine zögerlichkeit bezüglich des austausches der telefonnummern mal zu überwinden.
er grinst und zieht seine jacke aus, ihm ist wohl warm und ich kann nicht vermeiden seinen furchtbar gut gebauten körper genauer zu betrachten (dabei ist mir die affinität zu "gut gebauten körpern" eigentlich eher unbekannt!).
sicherheitshalber fällt mein blick wieder auf den boden und ich kündige an für den telefonnummernaustausch die tage noch mal wieder zu kommen, man müsse ja nun nicht alles auf ein mal machen.
der mann grinst wieder und sagt er freut sich immer, wenn ich komme.
auf dem weg nach hause fällt mir ein, dass mit dem nummernaustausch auch die namensfrage aufkommt...
-welch glück, dass es kunden gibt, die ihn beim namen nennen und ich diesen somit schon aufgeschnappt habe, puh!
...
wieder fällt auf, dass es bisher keinen telefonnummernaustausch gab. würde ich ihn nicht mehr entdecken, müsste ich mich durchfragen...
aber für diesen tag hab ich noch mal glück und so stehe ich wenig später wieder vor ihm.
kichernd, schräg zum boden blickend seufze ich vor mich hin:
-ich hab mir sorgen gemacht, weil ich dich nicht entdecken konnte!
ja, er mache sich auch sorgen, wenn er mich nicht sieht, er würde schon immer gucken...
-tja, die baustelle.. es ist gerade so schwer über die strasse zu kommen.
ja, die baustelle...
irgendwann fehlt es wieder an gesprächsthemen...
dann nehme ich all meinen mut zusammen und schlage einen gemeinsamen spaziergang vor. die terminfindung liegt an mir und ich tue mich wieder schwer, dennoch werden wir recht schnell einig.
da seine schichten manchmal plötzlich wechseln, finde ich ein weiteres quentchen mut und verspreche meine zögerlichkeit bezüglich des austausches der telefonnummern mal zu überwinden.
er grinst und zieht seine jacke aus, ihm ist wohl warm und ich kann nicht vermeiden seinen furchtbar gut gebauten körper genauer zu betrachten (dabei ist mir die affinität zu "gut gebauten körpern" eigentlich eher unbekannt!).
sicherheitshalber fällt mein blick wieder auf den boden und ich kündige an für den telefonnummernaustausch die tage noch mal wieder zu kommen, man müsse ja nun nicht alles auf ein mal machen.
der mann grinst wieder und sagt er freut sich immer, wenn ich komme.
auf dem weg nach hause fällt mir ein, dass mit dem nummernaustausch auch die namensfrage aufkommt...
-welch glück, dass es kunden gibt, die ihn beim namen nennen und ich diesen somit schon aufgeschnappt habe, puh!
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