Freitag, 26. März 2010

nebenwirkungen adieu und so

die creme der ärztin wirkt wunder und ich sehe fast wieder normal aus.
alles ist recht gut zur zeit. stundenlange spaziergänge gemacht, in der sonne gesessen und im grunde ein luxuriöses ferienleben geführt.
-wer bitte kann es sich schon leisten mitten in der woche vormitttags drei stunden durch den park zu spazieren?
-ich absolviere damit nur meine hausaufgaben: "gehen sie mindestens eine stunde am tag spazieren!"

die ausgesuchte perücke liegt mittlerweile bereit und beinahe wäre ich damit -trotz der noch vorhandenen kurzen haare- ins kino gegangen. die hautproblematik hielt mich jedoch ab.
frage mich, ob meine nachbarn mich dann noch erkennen oder mich für eine andere person halten. es könnte ein lustiges experiment werden sie normal zu grüßen und ein irritiertes gesicht vor mir zu haben.

ein nachbar ist besonders gut darin blöde fragen zu stellen:
als ich ihn im supermarkt traf fragte er: "na, biste einkaufen?"
vor ein paar tagen kam von ihm die frage: "na, haste dir die haare schneiden lassen?"
ich bin jedes mal so fassungslos über seine unbeholfene dumme art, dass ich die augen verdrehe, den kopf schüttel und schnell weiterlaufe, während ich noch ein -ja- herausdrücke.
bin schon sehr gespannt bezüglich nachfolgender fragen, wenn ich mal mit glatze, mal mit tuch und mal mit perücke vor ihm stehen werde...

Kommentare:

  1. Lady Di:
    Ich wünsche ihnen Kraft und Stärke und . . .
    noch lange, schöne Wege, die sie nicht allein begehen, sondern jemanden an ihrer Seite wissen.

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  2. danke!
    und ja, ich bin sehr froh jemanden an meiner seite zu wissen, der nicht so schnell weichen will. -das leben ist manchmal sonderbar.
    -schön, von ihnen mal wieder ein lebenszeichen zu lesen, ich habe vermisst.

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