da rief ich doch gerade die nummer von jemanden an, der im handy natürlich unter seinem namen gespeichert ist.
er meldet sich, und ich denke...mhm, muss irgendwie die falsche person sein, die stimme kenn ich ja gar nicht.
vor lauter schreck lege ich einfach auf, sammel mich und beschließe noch mal anzurufen und zu fragen, ob ich denn die richtige person am telefon hätte.
ich wähle also wieder die nummer und als er abnimmt murmel ich entschuldigend etwas von schlechtem empfang und frage, ob ich denn wirklich mit m. sprechen würde, -ich benutze absichtlich seinen spitznamen.
er bejaht und redet die ganze zeit von fussball in einer fankneipe, die nur kennern ein begriff ist.
meine verwunderung wird größer, hatte er doch bestätigt m. zu sein, aber der m. denn ich meine, interessiert sich überhaupt nicht für fussball.
ich rede weiter von gemeinsamen freunden und frage, ob er zu denen raus fahren würde.
-ja, sagt er, aber erst später, gegen neun uhr abends.
meine verwunderung steigt weiter, denn neun wäre sehr spät für einen besuch auf dem lande, trotzdem scheint er ja die freunde zu kennen.
wir verbleiben so, dass er sich noch mal meldet.
kurze zeit später, rufe ich die gemeinsamen freunde an und bitte um die nummer von m.
sie stimmt nicht mit der desjenigen überein, mit dem ich sprach.
mir schwahnt übles...
den typen mit dem ich sprach, traf ich letzten herbst an einer bushaltestation, er war etwas dumm, sehr schüchtern, nicht besonders attraktiv, kam gebürtig aus bremen und wir sprachen viel über werder. nach dem zufälligen treffen bekam ich mehrere schwärmerische smses mit der bitte um eine date. ich sagte jedes mal freundlich ab.
uih, man sollte öfter die nummern des eigenen handys überprüfen...
Donnerstag, 30. April 2009
Mittwoch, 29. April 2009
le quotidien
blöde kämpfe sind auszustehen, mit arbeit, die kein spaß bringt, mit rückzug und allein sein, auch in der kommunikation mit menschen, mit dem alltag, dieser stadt, wobei die sehnsucht zum lande gerade beträchtlich ist, mit schreibfaulheit, kippen und sport, dem auf und ab von stimmungen, einem nichtdurchschnittlichen lebenslauf, -ja, wer hat den schon- lebenslust und leiden, lethargie und aktivität, zweifeln und hoffen, langeweile... usw. das übliche. angebratzt werden von menschen verletzt die prinzessin und heulend will das kleine mädchen die decke über den kopf ziehen, die bauarbeiterin bratzt jedoch doppelt so heftig zurück, damit das gegenüber endlich den mund hält, was die sache nicht besser macht, herzliche worte hingegen rühren sehr, so dass am liebsten auch dann gebratzt wird, erzählte und beobachtete normalität tun ihr übriges, das übliche, das übliche. zwischendurch kind sein mit einem kind, durch wohnungen rennen, juchzen, klatschen, tanzen, zudem besuch, einladung zum essen, geschwisterliches im bett liegen und quatschen, später wieder allein, angenehm und auch doch nicht, das übliche, das übliche, auf der waage stehen und wieder bemerken, dass ungesunde und fettige ernährung, viele kalorien, schinken mit mayo, harte eier, eine avocado am tag, sowie eine tafel schokolade und eine große portion nudeln, dazu noch drei scheiben brot, nicht anschlagen, schön aber auch nicht neu. durch die stadt radeln und glücksmomente erleben, die sonne geht unter und die musik im ohr ist gut, notizen mit bier besudeln, termine verschieben und selbst verschoben werden, ängstlich bezüglich der kommenden jahrestage, aber doch nicht so richtig, letztes jahr um diese zeit... das übliche und so.
en fait, rien à raconter,seulement le quotidien.
en fait, rien à raconter,seulement le quotidien.
Dienstag, 21. April 2009
identitäten
gestern wurde wieder festgestellt, dass die frau doch so einen bauarbeitergang hätte. schön, aber dann lasst bitte die prinzessin weg, die ist doch eh gestrichen.
altgold
wurde noch in bares umgetauscht.
altlasten, die eh nie am hals hängen würden.
die summe war überraschend hoch, wollte ich mir doch eigentlich nur den gang zum geldautomaten sparen.
altlasten, die eh nie am hals hängen würden.
die summe war überraschend hoch, wollte ich mir doch eigentlich nur den gang zum geldautomaten sparen.
english tea
wegen des english tea und überhaupt des english ist dieser song ein wenig frau franziskript gewidmet.
zwei bis drei minus
war die heutige antwort auf die frage wie es geht.
ordentlich gelaufen auf dem sportplatz, gesund ernährt, einfach so, ohne vorsätze, das scheint sich von selbst zu ergeben bei sporttreibenden. so wurde auf die kannen von scharzem tee mit milch und zucker freiwillig verzichtet.
heute abend wieder ganz ungesund, aus frust, denn das ziel des tages wurde nicht erreicht.
demnächst: aufmerksamer und zielgerichteter sein.
dennoch, wieder motiviert, neue ideen, außerdem macht musik gute laune.
und wieder die feststellung einen großen knall zu haben, manchmal würde ein wenig mehr normalität ganz gut tun...
für das, was getan werden muss ist die motivation immer noch gleich null. dringendes selbstcoaching ist gefragt.
ordentlich gelaufen auf dem sportplatz, gesund ernährt, einfach so, ohne vorsätze, das scheint sich von selbst zu ergeben bei sporttreibenden. so wurde auf die kannen von scharzem tee mit milch und zucker freiwillig verzichtet.
heute abend wieder ganz ungesund, aus frust, denn das ziel des tages wurde nicht erreicht.
demnächst: aufmerksamer und zielgerichteter sein.
dennoch, wieder motiviert, neue ideen, außerdem macht musik gute laune.
und wieder die feststellung einen großen knall zu haben, manchmal würde ein wenig mehr normalität ganz gut tun...
für das, was getan werden muss ist die motivation immer noch gleich null. dringendes selbstcoaching ist gefragt.
Sonntag, 19. April 2009
coole müde sau
dank kassandra, bin ich heute wahrhaftig zu einer coolen sau geworden... (der comment im letzten post spornte doch sehr an).
also wirklich übergeschappt und zum fussballspiel geradelt, 14km hin und noch mal 14km zurück. eineinhalb stunden gab ich mir für die hinfahrt, brauchte aber nur 55 minuten, ohne großen atemverlust.
werder verlor, aber das war nicht tragisch, mittwoch ist schließlich wichtiger.
zudem steht hertha nun in der tabelle vor dem vfb stuttgart, was schadenfreude hervorruft.
auf dem rückweg an den vielen autos vorbeigeradelt. ein älteres pärchen, auch auf dem drahtesel unterwegs, fragte, ob ich zufrieden sei mit dem spiel, vermuteten sie mich wohl als berlinerfan. ich verneinte und fragte meinerseits.
und so radelten zwei bremer und ein gebürtiger fischkopp durch die strassen berlins.
ich hätte sie auf der hinfahrt so krass überholt, -war noch eine bemerkung.
nun, die coole sau trieb die ungeduld.
also wirklich übergeschappt und zum fussballspiel geradelt, 14km hin und noch mal 14km zurück. eineinhalb stunden gab ich mir für die hinfahrt, brauchte aber nur 55 minuten, ohne großen atemverlust.
werder verlor, aber das war nicht tragisch, mittwoch ist schließlich wichtiger.
zudem steht hertha nun in der tabelle vor dem vfb stuttgart, was schadenfreude hervorruft.
auf dem rückweg an den vielen autos vorbeigeradelt. ein älteres pärchen, auch auf dem drahtesel unterwegs, fragte, ob ich zufrieden sei mit dem spiel, vermuteten sie mich wohl als berlinerfan. ich verneinte und fragte meinerseits.
und so radelten zwei bremer und ein gebürtiger fischkopp durch die strassen berlins.
ich hätte sie auf der hinfahrt so krass überholt, -war noch eine bemerkung.
nun, die coole sau trieb die ungeduld.
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